Kinder-Hunde-Schule


Für Kinder mit eigenem Hund


Die meisten Beißvorfälle passieren laut Recherche des Statistischen Bundesamtes mit dem eigenen Hund (im Familienumfeld) und meist im häuslichen Umfeld. Gerade Eltern, die ihren ersten Hund haben, sind sich oft unsicher: Wie erkläre ich dem Kind, dass der Hund auch mal seine Ruhe braucht? Was mache ich, wenn mein Hund das Kind anknurrt? Welche Übungen können beide zusammen machen? Mein Kind gibt falsche Kommandos, was soll ich tun? Es gibt so viele Fragen, wir beantworten sie gern.

Bevor ein Kind mit seinem Hund in den Unterricht darf, steht auch hier die „Anfangsanalyse“.

Unsere KinderHundeSchule ist eine Mischung aus Spaß, Spiel, Gerätetraining und Konsequenz.

Für Kinder ohne eigenem Hund


In der heutigen Zeit haben immer weniger Kinder einen direkten Kontakt zu Tieren; zugleich steigt die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb greifen Lehrkräfte auch in Deutschland immer öfter auf den Ansatz der tiergestützten Pädagogik und den gezielten Einsatz von Tieren - insbesondere von Hunden - zurück.

Mit Tierpädagogik verfolgen Lehrkräfte und Pädagogen unterschiedliche Ziele. Es kommt dabei auch immer darauf an, welche Störung ein Kind hat. Die Ziele können u.a. folgende sein:

  • Steigerung des Verantwortungsbewusstseins
    Kinder und Jugendliche lernen, Verantwortung für das Tier zu übernehmen. Das ist eine wichtige Kompetenz hinsichtlich der Entwicklung von Verantwortungsgefühl und Entscheidungskompetenz.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
    Gerade bei Kindern, die unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden, kann Tierpädagogik entscheidend helfen. Denn ein Tier geht unvoreingenommen auf ein anderes Lebewesen zu und das Kind kann einfach so sein, wie es ist, ohne für sein Verhalten oder seinen Charakter verurteilt zu werden. Die Anstrengung des Tiers, die Zuneigung des Kindes bzw. Jugendlichen zu gewinnen, verstärkt nochmals das eigene Selbstwertgefühl.
  • Förderung des Sozialverhaltens
    Tiergestützte Pädagogik bewirkt, dass die sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Denn auf ein Tier kann ein Kind nicht unbedacht oder gar rabiat zugehen, weil dieses sofort eine klare Reaktion zeigt.
  • Unterstützen der kognitiven Fähigkeiten
    Durch tiergestützte Pädagogik wird auf die Kognition trainiert. Das Kind interessiert sich für ein bestimmtes Thema, was auch der Lehrkraft neue Möglichkeiten eröffnet, Schulstoff zu vermitteln.
  • Förderung der motorischen Fähigkeiten
    Die motorischen Fähigkeiten werden durch die Kontaktaufnahme mit dem Tier unterstützt. Denn das Kind muss vorsichtig auf ein Tier zugehen und seine Motorik ganz bewusst koordinieren. Außerdem übt das Kind im Umgang mit einem Schulhund z.B. seine Körpersprache.
  • Zulassen von Körpernähe
    Durch das Streicheln des weichen Fells und das Fühlen der Wärme eines Tiers erleben Kinder ein wohliges Gefühl von Geborgenheit. Außerdem lassen sie Nähe zu, was manchen Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten schwerfällt.
  • Verbesserung des Gruppenklimas
    Der Einsatz eines Schulhunds kann die Gruppendynamik einer Klasse oder Gruppe positiv beeinflussen. Denn die Kinder lernen nicht nur zu teilen, sondern auch gemeinsam die Verantwortung für das Tier zu übernehmen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten mit dem Hund unternommen.
  • Einhaltung von Regeln
    Der Umgang mit einem Tier erfordert die Festlegung von Verhaltensregeln. Kinder und Jugendliche, die den Kontakt zum Tier suchen, müssen also lernen, sich an Regeln zu halten, die ihnen die Lehrkraft oder der Pädagoge auferlegt hat.
  • Förderung des Umweltbewusstseins
    Durch die Tierpädagogik bringen Pädagogen und Lehrkräfte den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt bei. Im Idealfall entwickeln sie dadurch mehr Umweltbewusstsein.